Mein neues Lied „Hier wird etwas gebaut“ ist dem Handwerk gewidmet. Ja, die Meister und Meisterinnen gibt es auch noch, die täglich in Werkstätten reparieren, montieren, schrauben, leimen, schleifen, bohren oder sägen. In diesem Fall geht es um das Handwerk des Gitarrenbaus. Das Lied habe ich dem Gitarrenladen in Weingarten gewidmet. Andreas Dill und Franziska Kössl pflegen dort das wunderbare Handwerk des Gitarrenbaus. Instrumente können Werkzeuge des Friedens sein, mit denen unterschiedliche Menschen und Kulturen friedlich miteinander interagieren und kommunizieren. Hier wird etwas gebaut, wodurch Menschen ihre Gefühle ausdrücken können und mit dem sie sich sinnvoll beschäftigen können. Handwerkliches Können und menschliche Intelligenz bleiben. Müssen wir musikalische, künstlerische und handwerkliche Leistungen aber bald als „bio“ zertifizieren? Werden wir noch dümmer, wenn wir unser Gehirn und unseren Körper nicht mehr für kreative, künstlerische und handwerkliche Entwicklungen anstrengen? Das Lied habe ich „von Hand“ mit Gesang, Gitarre, Bass und Perkussion komplett selbst eingespielt. Das ist insgesamt mit viel mehr Aufwand verbunden, als es von KI generieren zu lassen, aber macht erheblich zufriedener. Anstrengung erzeugt Zufriedenheit.