
Ein neues Bild aus meiner Serie „STILL LEBEN“ ist entstanden. Diesmal habe ich als Motiv einen Weingarten auf Elba als Motiv genommen. Ja, das Paradies könnte hier auf Erden sein, wenn nicht immer wieder das ein oder andere Gemetzel, der ein- oder andere unblutige oder blutige Konflikt dazwischen käme. Vielleicht ist das Paradies aber auch nur eine naive Vorstellung und es gibt weder einen Himmel, ein Paradies oder eine Hölle? Was machen die Religionen dann, wenn sie uns nicht auf das Jenseits vertrösten können? Dann müssten sie aus meiner Sicht als erste Instanzen dafür sorgen, dass wir hier auf dem Planeten Erde unser Paradies erschaffen und erhalten. Sie haben es ja auch erfunden. Momentan scheint mir allerdings, dass vermehrt Menschen auf dem Planet ihr eigenes Paradies auf Kosten von Anderen und der natürlichen Umwelt erschaffen wollen. Ohne Rücksicht sammeln sie Flugmeilen, jetten von einem Ende der Welt zum Anderen, verbrauchen Unmengen Flugbenzin (ohne dafür Steuern zahlen zu müssen blasen sie verbranntes Kerosin direkt in die Atmosphäre, aber wehe einer fährt einen Diesel…), stellen massenweise umweltschädliche Produkte her und verkaufen Unmengen davon. Andere Menschen zerstören wieder einmal mit Panzern und neuerdings Kamikaze-Drohnen die Existenz ihrer Nachbarländer und erhoffen sich dafür Anerkennung und Orden vom obersten Idioten. Egal, wenn es dem Reichtum Weniger dient. Kommen wir so dem Paradies auf Erden näher? Wenn wir alle viel fliegen und tausende von Kilometer mit spritfressenden Monsterautos fahren geht wenigstens irgendwann der Sprit aus. Auch für die Panzer und die großen Drohnen. Dann steige ich morgen wieder in meinen Wagen der unteren Mittelklasse, der wie nahezu alle meine bisherigen gebrauchten Autos zwischen 4,5 und 6,5 Liter Sprit benötigt und fliege bald mal wieder. Aber diesmal statt in 80 Tagen um die Welt, 80 mal. Mal sehen. Schließlich ist laut Waldzustandsbericht immerhin noch jeder fünfte Baum in Deutschland gesund. Das reicht für unser Paradies, oder nicht?